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durchgängig oder kurzzeitig aktiviert werden kann. Je nach dem, wie oft die Beleuchtung genutzt wird, liefern die Batterien Energie für bis zu 50 Tauchgänge. Frühzeitig macht
der M1 auf einen fälligen Batteriewechsel aufmerksam.
Ob mit Pressluft, Nitrox oder angehaltenem Atem tauchend, zu allen drei Varianten werden die Daten ermittelt. Der
Bottom – Timer speichert Tauchtiefe und Tauchzeit der Apnoeaktivitäten natürlich auch im Logbuch.
Die Stickstoffsättigung bei Gerätetauchgängen wird nach einem
modifizierten Haldane – Algorhythmus, abgeleitet aus den Doppler Studien von Rogers und Powell, berechnet. Im Mittelpunkt dieses Rechenmodells steht ein geringer Blasengrad.
Normale Presslufttauchgänge werden dokumentiert wie auch Nitroxgemische. In Schritten von 1% sind Sauerstoffanteile zwischen 21% und 50% manuell im Tauchcomputer einzugeben. Auch
der maximal zulässige Sauerstoff – Partialdruck ist zwischen 1,2 bar und 1,6 bar (17,4 und 23,2 psi) vorzuwählen. Akustische Signale machen auf das Erreichen von Grenzwerten
aufmerksam, wie den Ablauf der Nullzeit, die Annäherung an den maximal vorgegebenen Sauerstoffpartialdrucks oder das Überschreiten von maximal zulässigen
Aufstiegsgeschwindigkeiten.
In 4 Höhenstufen ist die Bergseeskala unterteilt: 0 – 700 m (0 – 2300 Fuß), 700 – 1500 m (2300 – 4900 Fuß),
1500 – 2400 m (4900 – 7900 Fuß), über 2400 m (über 7900 Fuß). Die jeweilige Stufe muss vor dem Tauchgang manuell eingestellt werden. Ebenso ist manuell einzustellen,
ob man im Meer oder im Süßwasser taucht.
Interessant für Tekkis, die tiefste Dekostufe wird ab 24 Metern berechnet, insgesamt lässt der M1 Tauchgänge bis 150 m Tiefe zu.
Bis 100 Meter ist die Skala in Schritten von 10 cm gespreizt, über 100 Meter wird in 1 Meter – Schritten angezeigt.
Auch die Umgebungstemperatur wird gemessen, in Bereichen von – 10 - + 50° C (14 – 122 °F).
Die Aufzeichnungen des Logbuchs sind ebenso umfangreich. Bis 50
Tauchgänge werden im Speicher abgelegt, wobei für maximal 38 Stunden die Tauchgangprofile, geschrieben in Schritten von 20 sec., zur Verfügung stehen.
Im einzelnen werden diese Daten aufgezeichnet:
Datum und Uhrzeit bei Tauchgangbeginn, Pressluft, Nitrox oder Bottom Timer, Salz- oder Süßwasser,
Bergseestufe, Sauerstoffgehalt bei Nitroxgemischen, maximaler Sauerstoff Partialdruck, Tauchgangdauer, Maximaltiefe,
% CNS bei Tauchgangbeginn und Tauchgangende, unterschreiten der Dekotiefe, unterlassener Dekostop, zu schneller Aufstieg, unkontrollierter Aufstieg,
Überschreiten des zulässigen maximalen Sauerstoff – Teildrucks, Überschreiten der höchst zulässigen CNS
Diese Datenvielfalt lässt keine Information über den Verlauf eines Tauchgangs vermissen. Zum einen bietet sie eine aufschlussreiche Sammlung von allen
relevanten Tauchgangdaten, zum anderen kann im Unglücksfall die Analyse des Hergangs gezielt einsetzen und sie auch zur eventuell notwendigen Druckkammerbehandlung herangezogen
werden.
Ein interessantes Feature, das aber verantwortungsvoll gehandhabt werden muss, ist die Rückstellung des Stickstoffspeicher. Auf diese Art und Weise kann man den M1
nach einem Tauchgang oder auch einem Fehlverhalten, auf Null zurücksetzen. Vater des Gedanken ist in erster Linie den M1 auch im Tauchschulbetrieb einsetzen zu können. So kann man
einem Schüler stets einen neu berechnenden Computer zur Verfügung stellen, ohne Gefahr, dass noch Tauchgangdaten eines anderen Nutzers im System mitberechnet werden.
Handling & Einsatz
Die umfangreiche Ausstattung macht den M1 zu einem Gerät, vor dessen erster Benutzung man die umfangreiche Anleitung in Ruhe studieren muss.
Spontaner Gebrauch ist nicht zu empfehlen, da verschiedene Parameter erst eingestellt werden müssen. So will der M1 gesagt bekommen, ob man im Salz – oder Süßwasser taucht
und in welcher Höhenlage sich das Gewässer befindet. Als nächstes schließt sich die Frage an, ob man als Apnoetaucher, mit Pressluft oder Nitrox zu Werke geht. Erst nachdem
dies über die verschiedenen Menuepunkte eingegeben bzw. überprüft wurde, kann es los gehen. Erneute Anpassungen hier sind nur bei Änderung der eingegeben Vorgaben notwendig. Die
Navigation durch die verschiedenen Ebenen des Menues muss man einfach üben, dann findet man sich auch sicher zurecht.
Eines fällt allerdings auf: Manche Anzeigen wie z.B.
Benennungen (Meter oder Fuß, Celsius oder Fahrenheit) oder Ebenen der Menues fallen recht klein aus. Dies hat auf die während eines Tauchgangs angezeigten Daten kaum Einfluss, das
Handling bei der Programmierung wird dadurch aber etwas erschwert - bei Bedarf Lesebrille bereithalten.
Keine Probleme bereitet der Wechsel der Batterien in eigener Regie.
Die Microzellen Typ AAA sind handelsüblich und weltweit zu bekommen, ein lobenswerter Fakt, dass hier nicht zu teuren und nur in bestsortierten Geschäften zu erhaltende Zellen
gegriffen werden muss.
Wirksam ist die Beleuchtung, die durch Antippen aktiviert wird. So sind auch unter schlechten Lichtbedingungen die Anzeigen während des Tauchgangs
gut ablesbar.
Ab 1,5 Meter Tauchtiefe aktiviert sich der M1 automatisch, es wird aber empfohlen den Tauchcomputer vor dem Abtauchen manuell in Bereitschaft zu bringen.
Für „alte Hasen“, die es gewohnt sind auf dem Display während des Tauchgangs stets auch die größte Tiefe neben der aktuellen Tiefe angezeigt zu bekommen, ist eine kleine
Umgewöhnung fällig. Die größte Tiefe wird erst in einer zweiten Anzeigeebene sichtbar, die man durch Druck auf die orange Taste „Mode“ für jeweils 8 Sekunden einsehen kann.
In der zweiten Ebene findet sich auch die Anzeige der Wassertemperatur.
Auf jeden Fall sinnvoll ist bei Nullzeittauchgängen die Erinnerung an einen Sicherheitsstop. Derart
über die Displayanzeige ermahnt, dürfte es für jeden M1 - Anwender selbstverständlich werden, sich „auf der sicheren Seite“ zu bewegen.
Die individuell akustisch
unterstützten Warnungen runden das positive Bild ab, mehr kann man nicht in einem so kompakten Gerät integrieren.
Fazit
Der M1 sticht durch seine
Vielzahl von Merkmalen aus dem Feld des Wettbewerbs heraus. Mares ist es gelungen ein wegweisendes Instrument zu entwickeln, das kaum Wünsche offen lässt. Die Bandbreite der vom
M1 angesprochenen Taucher könnte nicht größer sein, denn es sind schlicht alle Taucher mögliche Interessenten. Auch wer sich heute noch nicht vorstellen kann einmal mit Nitrox zu
tauchen, sollte trotzdem dem M1 Aufmerksamkeit schenken, diese Thematik wird immer aktueller. Und wer auch seine sportlichen Seite dokumentieren möchte, der wählt den Modus
„Bottom – Time“, so finden auch die Schnorcheltauchgänge Eingang ins Logbuch.
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