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Liebe Leserinnen und Leser,
jetzt ist die Messe boot 2012 schon Geschichte, hart erarbeitete Geschichte. Neun
Messetage – und Nächte sind für Aussteller und Pressevertreter immer wieder eine Herausforderung. Für uns bedeutet die Messe intensive Meetings, Termine,
Foto- und Videoproduktionen, Videoschnitt und Filmfinish. Die Messe ist 8 Stunden fürs Publikum zugänglich, für viele andere dauert der Messetag 16 Stunden. Der
Schlaf wird knapp. Nun, das ist überstanden. Es gibt immer eine Menge News, die man am liebsten sofort unseren Lesern übermitteln möchte. Ganz schnell
mit der Verbreitung von Nachrichten mit Bild oder Video zu sein, erlauben die modernen Kommunikationstechniken problemlos. Daher entschieden wir, die haut- und
zeitnahen News aus den Hallen 3 und 4 der Messe boot über unseren Facebook – Account zu veröffentlichen und nicht erst Tage später in den Newsrubriken des
Magazins. Die Kommunikation und Feedbacks haben unsere Idee bestätigt, außerdem haben wir neben den News auch eine kleine Homestory über unsere Redaktion
hinzugefügt. Es sollten zudem die Menschen und Situationen hinter den Magazinkulissen sichtbar werden und das ist uns auch gelungen. Viele unserer Leser und
Facebookfreunde kennen uns nun etwas näher, Werden Sie unsere Freunde bei Facebook, werden Sie Freunde von Michael Goldschmidt – UnterWasserWelt
– und Sie sind mit dabei in einer großen Gemeinschaft von Tauchern, die wir mit Reportagen, Testberichten und News rundum informieren. Allerdings müssen wir
uns ab heute – zwangsweise – mit einem neuen Layout bei Facebook auseinandersetzen. Ich kann nicht behaupten, dass mir diese Zwangsmaßnahme gefällt, wie
vielen anderen auch nicht. Wir haben Facebook bis dato so verstanden, zeitnah Informationen und Eindrücke austauschen zu können und keine Chronik unseres Lebens zu
veröffentlichen. Den Ansatz empfinde ich freundlich gesprochen als kindisch. Das alte Layout erschien mir funktioneller. Ändern kann ich nichts daran, vielleicht
muss nun doch noch Twitter hinzugezogen werden, die social networks Aktivitäten auszubauen. Auf alle Fälle haben wir schon eine Anzahl von Feedbacks zu unserer
zusammenfassenden Reportage boot 2012 erhalten, die sich kritisch auch mit der schwindenden Besucherzahl in den Hallen 3 und 4 auseinandersetzt. Wenn sich konzeptionell nichts ändert, steht zu befürchten, dass noch mehr Unternehmen dieser Messe fern bleiben müssen. Das würde bedeuten, dass der Anspruch von 360° Wassersport, den die Messe Düsseldorf in ihrem Slogan zur boot deutlich macht, schon in absehbarer Zeit eine sichtbare Delle bekommen kann. Das kann meiner Meinung nach nur mit einer nach unten orientierten Preisgestaltung für einen Messeauftritt abgefangen werden, denn die Wertschöpfung ist vielfach nicht mehr angemessen.
Und während uns die Seen hier zufrieren, sollte die Zeit genutzt werden. die Regler in den Service und die Flaschen zur TÜV – Prüfung zu geben.
Dann kann man geplante Eis- oder Kaltwassertauchgänge mit dafür bestens vorbereitetem Equipment absolvieren, Also immer auf der sicheren Seite bleiben – und
auch nur teilweise zugefrorene Seen nur so organisiert betauchen, als sei es ein Eistauchgang.
Herzliche Grüße,
Ihr
Michael Goldschmidt
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