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UWW 5.03
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Auf den ersten Blick erkennt man beim Tauchcomputer DARWIN aus dem Hause DACOR Ähnlichkeiten zum M1 von MARES. Doch wofür der Taufpate
des Tauchrechners, Charles Darwin, mit seinem Namen steht, nämlich für dessen Selektionstheorie, so ist dieser Rechner mit eigenen Features ausgestattet und somit ein
eigenständiges Modell, das als Arm- oder Konsolenmodell normale Pressluft oder Nitroxgemische berechnet. UnterWasserWelt tauchte mit DACOR`s jüngsten Rechnernachwuchs
in Bergeseen und in den Tropen.
Der DARWIN zählt zweifelsfrei zur Gilde der modernsten Tauchgangrechner. Man kann ihn klassisch am Arm tragen oder als
Konsolenmodell mit Finimeter (optional mit zusätzlichem Kompass). Die Größe des Computers erlaubt ihn auch schick am Arm einer Taucherin zu platzieren, das Design und
das grau – schwarze Styling mit zwei leuchtend gelben Bedienungstasten gefällt. Hinter kratzfestem Glas liegt das 2,5 x 4 cm (HxB) LC –Display, das
während des Tauchgangs in 15 – Sekunden – Intervallen oder dauerhaft beleuchtet werden kann.
Wie üblich bei technische Geräten neuster Generation
ist der erste Gebrauch an das Studium einer umfangreichen Bedienungsanleitung gebunden. Aber nach einer halben Stunde hat man sich das Bedienungskonzept des DARWIN mit
der Steuerung über zwei Drucktasten verinnerlicht und man manövriert sich weitgehend intuitiv durch die verschiedenen Menüs und ändert dabei die Setup –
Einstellungen für den vor einem liegenden Tauchgangtyp, ob Meer- oder Süßwasser, Pressluft oder Nitrox, Meereshöhe oder Bergseeniveau. Daneben stimmt man den Rechner
noch auf die Anzeigen ob Meter oder Fuß, Fahrenheit oder Celsius ab und stellt man den Kalender und die interne Uhr. Ein wenig leichter fiele dies zu Anfang, wenn
man bei der Bedienungsanleitung nicht am Papier gespart hätte. Die Texte sind so klein gedruckt, wie auf der Rückseite von Versicherungsverträgen, dabei hat das gute
Stück nun wirklich nichts zu verbergen. Aber hier ist man beim Hersteller bereits um Abhilfe bemüht und die neue Auflage wird in größeren Lettern gedruckt werden.
Um den DARWIN zum Leben zu erwecken, müssen zwei Batterien der Größe AAA (Micro 1,5 Volt) eingelegt werden, die weltweit ohne Probleme zu erstehen sind. Das
Batteriefach öffnet man mit einer Münze oder es genügt auch schon ein starker Daumennagel, um die Verriegelung um 90° zu drehen. Abgedichtet ist das Fach mit nur einem
- eher filigranen - O-Ring. Das genügt sicherlich, da das Fach gegen die Elektronik des Rechners abgedichtet ist und eventuell hier eindringendes Wasser lediglich die
Batterien schädigt. Aber unter Salzwassereinfluss kurzgeschlossene Zellen reagieren ziemlich nervös und deshalb sollte man beim Batteriewechsel, den man ja
erfreulicherweise selbst erledigen kann, der kleinen Dichtung gebührende Beachtung schenken.
Nachdem der DARWIN „unter Strom steht“ kann man auf dem
Display die vorgegebenen Parameter ablesen, die Umgebungstemperatur wird angezeigt und Striche statt Zahlen bei Tauchtiefe und Restnullzeit signalisieren, dass das
gute Stück nur darauf wartet endlich in sein Element zu kommen. Die Orientierung auf dem LC-Feld, das während des Tauchgangs in zwei Ebenen abgerufen werden kann,
ist wirklich intuitiv. Die wichtigsten Anzeigen
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sind klassisch an den 4 Ecken des Displays ausgerichtet. Man kann die Wassertemperatur abrufen und wird auf das Überschreiten der
Aufstiegsgeschwindigkeit hingewiesen. Warnungen werden grafisch und akustisch ausgegeben. Wen das Gepiepse stört, der kann das einfach im Menü selbst abschalten.
Natürlich
ist der DARWIN ebenso für Nitroxtauchgänge verwendbar. Das haben wir auch ausgiebig getestet. Der Sauerstoffanteil in kann in Schritten von 1% bei 21% beginnend bis 50% gesetzt
werden. Der Partialdruck ist auf 1,2 bis 1,6 bar vorzugeben. Die eingestellten Daten bleiben so lange Tauchganggrundlage, bis sie manuell auf andere Werte gesetzt werden. Die
Mischung aus Tauchgängen mit normaler Atemluft und Nitrox ist ebenfalls möglich, dazu muss lediglich im Nitroxmodus der Sauerstoffanteil auf 21% gesetzt werden.
Wer den
Rechner mehreren Anwendern zur Verfügung stellen möchte, hat im gewissen Umfang hierfür die Möglichkeit. Sämtliche Speicherwerte für die Stickstoffentsättigung in der
Oberflächenpause können gelöscht werden. Dann kann der Rechner „jungfräulich“ von einem anderen Taucher eingesetzt werden. Allerdings sind dabei keine
Wiederholungstauchgänge möglich und das Zeitintervall bis zum Neueinsatz des DARWIN zählt 24 Stunden.
Wer den DARWIN als Apnoetaucher oder im Tec – Bereich als reinen
Tauchzeitrechner mit Tiefenangabe aber ohne Sättigungsparameter verwenden möchte, der kann das auch tun und im Setupmenü die Funktion Bottom Timer auswählen.
Das Gerät
selbst ist für eine maximale Einsatztiefe von 200 Metern ausgelegt, wobei die Anzeige und der Rechenvorgang (berücksichtigt werden 11 Gewebe nach einem modifizierten Haldane
- Algorhythmus) bis 150 Meter ausgelegt sind. Dekostufen werden ab einer Tiefe von 24 Metern gerechnet. Zwischen –10° C und + 50°C liegt der thermische Einsatzbereich,
bis 2400 Meter kann der Höhenmodus in 4 Schritten manuell eingestellt werden. Das Logbuch speichert 50 Tauchgänge oder 38 Stunden Tauchzeit in Aufzeichnungsschritten von 20
Sekunden.
Über das optional erhältliches IR-Interface IRIS können die Logbuchdaten auf einen PC übertragen und dort mit Hilfe der mitgelieferten Software umfangreich
ausgewertet und sortiert werden. Erfreulich ist, dass zur Programmierung des DARWIN und Einstellung nach den persönlichen Vorgaben der PC – Anschluss selbst nicht
erforderlich ist.
Im Einsatz
Obwohl die Konsolenmodelle stark im Vormarsch sind, haben wir uns für das Handgelenk – Modell des DARWIN entschieden. Ob
über dem Trocki oder dem Tropenanzug oder direkt auf der Haut, in allen Varianten Sitzt der Rechner einwandfrei, das Band ist lang genug ausgelegt. Die Ablesbarkeit der Daten, die
für den Tauchgang relevant sind, ist gut. Bei Nachttauchgängen und in der Dämmerung hat sich das beleuchtete Display bewährt. Angesichts des selbst zu erledigenden
Batteriewechsels zogen wir bei Nachttauchgängen den Modus „Dauerbeleuchtung“ vor. Das Gehäuse ist robust und das Glas über dem Display hat auch härtere Stöße ohne Schramme
ausgehalten. Auch mit Handschuhen lassen sich die Mode –Tasten problemlos bedienen um in den beiden Anzeigeebenen zu blättern.
Fazit
Der DARWIN ist ein
moderner Tauchgangrechner, der nach heutiger Beurteilung keine Wünsche offen lässt. Wer auf intuitive Erfassung der Tauchgangdaten großen Wert legt, die Vorteile der
Displaybeleuchtung, des eigenen Batteriewechsels und des Nitroxmodus schätzt, einen kleinen Rechner sucht und die aktive Einbeziehung von Luftverbrauchsdaten nicht benötigt,
findet in diesem Computer von DACOR ein interessantes Angebot.
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Fakten
Hersteller: Dacor Modell: Darwin Einsatztiefe: 200 Meter
Anzeige / Rechenvorgang: bis 150 Meter Modi: Pressluft, Nitrox (21% - 50%, 1,2 – 1,6 bar Partialdruck) Bergseemodi: in 4 Stufen bis 2400 m manuell einzustellen
Kalibrierung: Süßwasser und Meerwasser Beleuchtung: ja Logbuchspeicher: 50 Tg. oder 38 Stunden PC – Interface: optional
Warnfunktionen: Grafisch und akustisch, vom User abschaltbare akustische Signale Preise: DARWIN Handgelenkmodell ca.: € 399,- ; DARWIN in Konsole mit Finimeter
ca.:€ 479,- ; Interface IRIS ca.: € 99,- Vertrieb: Fachhandel Info: Tel.: 089 - 9099950
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Computer
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DACOR DARWIN
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Display
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Übersicht, Ablesbarkeit
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6
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6
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Beleuchtung
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3
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3
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Aktivierung
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automatisch / manuell
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3 / 1 Punkte
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3
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Bergseemodus
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automatisch / manuell
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3 / 1 Punkte
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1
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Batteriewechsel
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vom Besitzer - in Fachbetrieb
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3 / 1 Punkte
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3
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Nitroxfähig
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ja - nein
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3 / 0 Punkte
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3
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Bedienbarkeit der Menüs
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einfach zu erlernen oder umfangreiches
Studium der Unterlagen nötig
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6
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6
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PC - Auswertung
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USB oder Serieller - Anschluss - oder nicht
vorgesehen
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3 / 2 / 0 Punkte
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3
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Individuelle Anpassung
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Alarme usw
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3
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3
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Extras
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3
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Verarbeitung
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6
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6
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Preis
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€ 399,-
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Punkte maximal
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42
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Punkte erreicht
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37
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Ergebnis - Note
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1,7
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Preis / Leistung
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gut +
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Taucheruhren
und Schmuck
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Indoor - Tauchen
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Lichtsysteme
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Anzüge
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Foto / Video
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Aktion:
Taucher in Not
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